Ich reis(s)e aus

…und bin draußen

4 Tage in der Vulkaneifel

Anfang Juni haben Kai und ich uns die bequeme Variante vom mehrtägigen Wandern gegönnt, also mit Gepäcktransport. Zum Zeitpunkt dieses Berichts sind die 4 Wandertage schon ein 3/4 Jahr her, ich beschränke mich daher im Wesentlichen auf ein paar Bilder und die Angaben des Veranstalters, „Gesundland Vulkaneifel“.

Tag 1: Anreise nach Daun mit Übernachtung

Tag 2: Wanderung Daun – Ulmen (ca. 16 km)
Durch das Tal der Lieser und über den Firmerich-Berg geht es vorbei an der Schönbacher Mühle, über den Üssbach und durch idyllische Wälder nach Ulmen. Dort erwartet Sie das jüngste Eifelmaar mit seinen gerade mal 10.000 Jahren.

Tag 3: Ulmen – Gillenfeld (ca. 22 km)
Sehenswerte Highlights auf diesem Teilabschnitt sind die Demerather Mühle, das Strohner Märchenein verlandetes Trockenmaar – und das Pulvermaar einmalige Zeitzeugen des Vulkanismus! Mit über 70 m ist das Pulvermaar bei Gillenfeld das tiefste Gewässer nördlich der Alpen.

Tag 4: Gillenfeld – Manderscheid (ca. 13 km)
Mit dem mystischen Holzmaar und dem verlandeten Dürren prägt der Vulkanismus auch diese Etappe. Zusätzlich erwartet Sie die mittelalterliche Kulisse der Manderscheider Burgen. Nach einem Aufstieg vorbei an der Oberburg, geht es  zum Abschluss des Tages über das Kaisertempelchen nach Manderscheid.

Tag 5: Manderscheid – Daun (ca. 22 km)
Auf dem Weg zurück nach Daun passieren Sie den Maarsattel mit  Blick auf das Schalkenmehrener Maar und das Weinfelder Maar. Auf dem Mäuseberg bietet der Dronketurm traumhafte Weitblicke und eine Rundsicht über die Vulkaneifel.

Hier sind wir vom Plan abgewichen und einfach den Eifelsteig gegangen; schließlich ist dies eine besonders schöne Etappe, die ich dann zum 3. Mal gegangen bin, wieder bei bestem Wetter und 2 Einkehrungen, einmal in Schalkenmehren und dann später am Gemündener Maar (1 Jahr vorher hatte ich mit einer zweitenEinkehrung geliebäugelt, sie aber gelassen). Oben auf dem Mäuseberg sind wir auch der Eselfamilie begegnet, die ich von 2015 kannte und der kleine Esel …

Eselskind

…war nun groß und fast erwachsen geworden – und vor allem frech: Er machte sich ein Spaß daraus, hinter den dort ebenfalls weidenden Ziegen herzurennen und sie zu beißen…er wusste genau, dass er inzwischen größer und stärker war.

Tag 6: Heimreise

Nein, wir sind noch nicht nachhause gefahren, sondern haben einen weiteren Tag in der Gegend verbracht verbracht und haben das nachgeholt, was ich 2015 wegen der damaligen Hitze nicht angegangen bin: Die Rundtour um Burg Eltz auf dem Traumpfad „http://www.traumpfade.info/traumpfade-rhein-mosel-eifel/mosel/eltzer-burgpanorama/

Diese Tour ist schön und abwechslungsreich. Man sollte sie besser unter der Woche gehen, denn wegen der vielen Besucher der Burg war es am Wochenende recht voll.

Alles in allem: Empfehlenswert! Schöne Tage in einer zum Wandern bestens geeigneten Region.

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